Großbottwar

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Naturschutz und Bauentwicklung kein Widerspruch

Die CDU-Fraktion in Großbottwar nimmt Stellung zur jetzt wieder aufgekeimten Diskussion um Wohnbebauung im Gebiet „Lücke“ in Winzerhausen. Das Gebiet entsprechend den Regelungen im Flächennutzungsplan zu entwickeln, sei ein Kompromiss, der den Naturschutzaspekte mit dem Wunsch der Winzerhäuser nach Wohnbauflächen in Einklang bringe.

 

Die Position der CDU Großbottwar zur Wohnbebauung im Gebiet „Lücke“  in Winzerhausen ist seit Mai 2019 im Wahlprogramm der Christdemokraten unter www.grossbottwar.infounter Punkt 02 „Wohnbau und Gewerbeentwicklung“ nachlesbar:

Jetzt nimmt die CDU zu dem Thema erneut Stellung, nachdem u.a. in einem Leserbrief Unverständnis über eine mögliche Wohnbebauung in diesem Gebiet aufgekommen war.

Die CDU-Fraktion hatte  in der längst zurückliegenden Abstimmung über die beschleunigten Verfahren nach §13b Baugesetzbuch den Antrag gestellt, die Lücke in der großen Lösung aus dem Beschlussvorschlag der Verwaltung heraus zu nehmen; diesem Antrag war die Mehrheit im Gremium gefolgt. Begründung der CDU war den Sensibilität des Gebiets aufgrund der Streuobstwiesen, weswegen die CDU-Fraktion  ein beschleunigtes Verfahren dazu noch über die größte denkbare Fläche kritisch und wenig Erfolg sprechend ansah. „Für den in der Abstimmung dann knapp erfolgreichen Antrag haben wir uns viel Kritik aus Winzerhausen anhören müssen, weil sich die Bürgerinnen und Bürger dort neue Möglichkeiten für Wohnbebauung erhofften“ erläutert der Fraktionsvorsitzende Matthias Wien dazu.

 

Eine kleine Lösung in einem regulären Verfahren unter den Randbedingungen des Flächennutzungsplans habe die CDU immer unterstützt. Daher habe die CDU-Fraktion auch die jüngste Entscheidung des Gemeinderats, genau diesen Weg zu gehen, mitgetragen. Dazu ergänzt Stadträtin Sabine Klatt: „Im Übrigen hatte die Verwaltung in der beschließenden Sitzung zur „Lücke“ vorgeschlagen, auch diese kleine Lösung über den §13b abzuwickeln, diesem Vorschlag ist das Gremium in großer Mehrheit zum Glück nicht gefolgt, so dass jetzt im Verfahren Naturschutzaspekte ausreichend gewürdigt werden können.“

 

Unter dem Strich sei das gefundene Vorgehen für die CDU ein gelungener Kompromiss im Spannungsfeld zwischen dem Schutz der Streuobstwiesen und dem Wunsch nach Wohnbauflächen am Ort.

 

Andreas Strohm, Stadtverbandsvorsitzender

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