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CDU Großbottwar diskutiert Bundespolitik

CDU Großbottwar diskutiert Bundespolitik

Fokus soll auf M-Frage anstatt auf K-Frage gelegt werden

 

In der vergangenen Woche trafen sich die Mitglieder der CDU Großbottwar zu einem online Stammtisch. Thema war die Entscheidung in der Kanzler (K)-Frage der Union und der Ausblick auf die Bundestagswahl.

 

Die Verwunderung und zum Teil auch der Ärger über den Ablauf der Kür des Kanzlerkandidaten in der Union hat auch bei der CDU Großbottwar hörbare Spuren hinterlassen. Nicht nur, weil die Sympathien in Bezug auf Armin Laschet und Markus Söder ganz unterschiedlich verteilt waren, sondern vor allem aufgrund des schwierigen Prozesses und des öffentlich ausgetragenen Machtkampfes bis in die Gliederungen der Partei hinein.

Bei allem Streit um den richtigen Kurs war sich die Runde dann aber in einem einig: Die CDU braucht in Zukunft nicht nur einen klar definierten Prozess in der K-Frage. Der Prozess selbst soll, wie es einer modernen Partei gut zu Gesicht stünde, in geeigneter Form das Meinungsbild der Parteimitglieder mit einbeziehen. „Wobei die Parteibasis nicht die Bevölkerungsgruppe ist, die am Ende eine Wahl entscheidet“ gab der CDU-Stadtverbandsvorsitzende zu bedenken. Bei den CDU-Mitglieder bestand auch dahingehend überwiegend Konsens, dass es nicht nur bei der CDU sondern auch bei der politischen Konkurrenz am Ende um die Macht (M)-Frage in Berlin gehe. Auch wenn der Begriff eher unpopulär wirkt, letztlich gehe es bei der Bundestagswahl Ende September 2021genau darum.: Nämlich die Führung im Kanzleramt zu übernehmen und auch außenpolitisch den zum Teil autoritär regierenden Staat- oder Regierungschefs selbstbewusst entgegentreten zu können. Genau dieses Profil bringe Armin Laschet nicht zuletzt aufgrund seiner langjährigen Regierungserfahrung mit. Wer so viele Nehmerqualitäten habe und sich am Ende in einem harten Machtkampf unter Einbindung aller Gremium durchsetze, da habe das Zeug, nicht nur einen klaren im Anspruch zu formulieren, sondern auch die damit verbundenen Erwartungen zu erfüllen.

Matthias Wien, Fraktionsvorsitzender der Großbottwarer CDU, blickte zum Ende des Online-Treffens dann auch wieder optimistischer nach vorne: “Wenn sich jetzt der Erfolg bei der Impfkampagne einstellt, die CDU schnell ihr Wahlprogramm formuliert und wir uns als Mitglieder hinter unserem Kandidaten scharen, dann kann in den kommenden fünf Monaten noch viel passieren.“ Er jedenfalls wollte sich gern im Wahlkampf engagieren. Hoffnung machte den Mitgliedern auch, dass Friedrich Merz, der bekanntlich in Baden-Württemberg aber auch bei der Großbottwarer CDU sehr beliebt ist, seinen Platz im Team von Armin Laschet haben wird und damit perspektivisch im neuen Bundestag und vielleicht sogar in der neuen Regierung eine wichtige Rolle spielen wird.

Andreas Strohm, CDU Großbottwar

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