Großbottwar

Einzelansicht

Sie sind hier: Mitteilungen

CDU Großbottwar: Die Chancen des §13b nutzen!

CDU Großbottwar: Die Chancen des §13b nutzen!

CDU-Fraktion will sich möglichst lange möglichst alle Optionen offen halten

 

§13b Baugesetzbuch erlaubt es Städten und Gemeinden, unter gewissen Voraussetzungen in vereinfachten Verfahren neue Baugebiete auszuweisen. Die CDU-Fraktion in Großbottwar will nun, dass die Stadt sich möglichst alle Optionen offen hält.

 

Es ist ein transparenter Prozess in Großbottwar: Im Juni hatte die Verwaltung in einer Einwohnerversammlung auf die Möglichkeiten neuer Baugebiete in den Bereichen Frankenstraße (Kernstadt), Lücke (Winzerhausen) und Langgewänd (Hof und Lembach) informiert. Als nächster Schritt war angekündigt worden, dass ein externer Dienstleister mit den Grundstückseigentümern Gespräche über einen Beteiligungswunsch an einer Wohnbebauung führt.

Nun, da dieser Prozess weit fortgeschritten ist und die Ergebnisse im Gemeinderat vorgestellt werden sollen, macht sich die Großbottwarer CDU konkrete Gedanken zum weiteren Vorgehen.  „Zuerst einmal ist es positiv, dass unsere Verwaltung hier schnell tätig wurde, schließlich wissen wir um den enormen Nachholbedarf an Bauplätzen in Großbottwar“ führt dazu der Großbottwarer Fraktionsvorsitzende Matthias Wien aus. Konkret muss die Stadt bereits bis Ende des Jahres 2019 Nägel entsprechend den gesetzlichen Fristen mit Köpfen gemacht haben, so will es der Gesetzgeber.

Sein Stellvertreter Jens Scheffler ergänzte in der jüngsten Fraktionssitzung, dass es wichtig sei, die von den Anwohnern der potenziellen Neubaugebiete vorgebrachten Anliegen zu berücksichtigen, d.h. im weiteren Verfahren sauber zu bewerten. „Themen wie Verkehr und Parkdruck, Kanalisation und Oberflächenwasser, Belange des Naturschutzes, die Fußläufigkeit von Geschäften oder Bushaltestellen oder die weitere Entwicklung der Belegungszahlen in den Kindergärten – all das müssen wir im Hinterkopf behalten, wenn es konkret wird“, so Scheffler. Einige Fraktionsmitglieder haben bereits Gespräche mit den Anwohnern geführt oder waren auch vor Ort.

Sein Fraktionskollege Dr. Andreas Strohm verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass diese Fragestellungen für alle drei angedachten Gebiete in vergleichbarer Weise gelten und im Moment kein Kriterium dafür sein dürfen, zwischen Lücke, Langgewänd und Frankenstraße zu priorisieren. „Unwägbarkeiten gibt es noch genug, womöglich stehen wir am Ende vielleicht ganz ohne Baugebiet da. Wir müssen uns deshalb so lange wie möglich im Verfahren alle Möglichkeiten offen halten“ betonte Andreas Strohm.  Und sein Fraktionskollege Benjamin Traa ergänzte: „Großbottwarer Bürger – gerade die junge Generation – warten seit Jahren auf die Möglichkeit, in Großbottwar bauen zu können und in ihrer Heimat zu bleiben. Wir dürfen uns hier keine Möglichleiten verbauen.“

 

JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.