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Integration auch in Werte, Verhalten und Lebensstil – Anpassungsleistungen fördern und fordern

Die Kreis-CDU geht mit der Reihe "Deutschland vor der Wahl" besonders den Erwartungen zur Integrationspolitik nach. In einer ersten Diskussionsveranstaltung in Ludwigsburg hat Dr. Uttam Das (Beisitzer und Beauftragter im hiesigen Kreisvorstand zu Fragen von Migration und Integration) auch wahlberechtigte Deutschen mit Zuwanderungsgeschichte wegen deren eigenem Blickwinkel zu Wort kommen lassen. Die Bedeutung des schnellen und guten Erwerbs deutscher Sprachkenntnisse wurde einhellig – auch unter Verweis auf eigene Biografien - als unabdingbar betont. Dabei sei die Motivation zum Lernen jedoch auch stark vom eigenen familiären Bildungshintergrund der Zugewanderten abhängig.

 

Die Forderung nach Integration in Werte, Verhalten und Lebensstil wie auch eine klares Bekenntnis zur deutschen Rechts- und Werteordnung müssten klar angesprochen, auch öffentlich angemahnt und politisch eingefordert werden. Ohne ein sinnvolles Maß an Anpassung der Zuzügler gehe es nicht. Nichts anderes werde mit der Leitkultur beschrieben und in weiten Teilen der Bevölkerung der Sache nach auch erwartet, wie jüngste Umfragen belegen. Wer einen kulturfremden Habitus pflege, dürfe sich über etwaige Nachteile in der Bewerbungssituation um Arbeit und Wohnung sonst nicht wundern, waren sich Anwesende einig. Es gehe auch nicht um eine „verkopfte Diskussion“, sondern um viele alltägliche Konflikte.

 

Öffentliche staatliche Stellen müssten weiterhin und gerade in einer pluralen Gesellschaft auch äußerlich neutral bleiben. Kopftücher oder ähnliches hätten bei Bediensteten von Gerichten und Behörden nichts verloren. Schon der Anschein des Eindringens einer bestimmten Minderheiten-Religion etwa in den sensiblen Justizbereich sei strikt zu vemeiden. Anwesende Frauen machten deutlich, dass es bei der Diskussion ums „Kopftuch“ nicht nur um ein Stück Stoff gehe, sondern die langfristige Perspektive von Frauenrechten berührt sei. Teilnehmer mahnten die CDU zudem zukünftig zu einer kontrollierten, strukturierten Zuwanderung. Der aktuelle Wanderungsdruck aus Afrika dürfe kein Szenario wie 2015 nach sich ziehen.

 

Dr. Uttam Das abschließend:“ Das Konzept des Förderns und Fordern - wie es in dieser Deutlichkeit nur von der UNION vertreten wird -, setzt Anstrengungen voraus, vor allem bei Hinzugekommenen. Wer Fehler in der Integrationspolitik der Vergangenheit beschwört, sollte dies nun durch Nachlässigkeit nicht wiederholen. Ein klares Bekenntnis zur deutschen Rechts- und Werteordnung ist der Oberbegriff für eine Vielzahl von unabdingbaren Anpassungsleistungen. Diese sind für diejenigen, die dauerhaft hier bleiben wollen, unumgänglich.“

 

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