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Die UdVF Baden-Württemberg feiert die Unterzeichnung der „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“

Am 5. August 1950 wurde die „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“ im kleinen Kursaal von Bad Cannstatt unterzeichnet und einen Tag später vor 150.000 deutschen Heimatvertriebenen vor dem damals noch zerstörten Neuen Schloss in Stuttgart verkündet.

Diesen bedeutenden Anlass feiert die UdVF Baden-Württemberg alljährig an der Gedenktafel vor dem Neuen Schloss in Stuttgart. Sehr erfreulich war, dass die Landesvorsitzende der UdVF, Frau Iris Ripsam, MdB in ihrer Eingangsrede die Europaabgeordnete Inge Gräßle, die Bundestagsabgeordnete Karin Maag und Dr. Stefan Kaufmann sowie die Landtagsabgeordnete Konrad Epple und Karl-Wilhelm Röhm begrüßen konnte. Als Festredner war dieses Jahr der Vorsitzende der Arbeitsgruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Klaus Brähmig aus Dresden angereist. Dieser erinnerte zu Beginn seiner Rede nochmals an die Worte von Bundestagspräsident Prof. Norbert Lammert, „die Charta ist deshalb von historischer Bedeutung, weil sie innenpolitisch radikalen Versuchungen den Boden entzog, außenpolitisch einen Kurs der europäischen Einigung und Versöhnung unter Einbeziehung der mittel- und osteuropäischen Nachbarn vorbereitete und wirtschafts- und gesellschaftspolitisch nicht nur die Integration von Millionen von Flüchtlingen und Vertriebenen, sondern über sie hinaus einen beispiellosen Wirtschaftsaufbau ermöglichte, der weltweit als „deutsches Wirtschaftswunder“ Anerkennung gefunden hat.“ Klaus Brähmig erinnerte in seiner Rede an die Einführung des Nationalen Gedenktages zur Erinnerung an die Opfer von Flucht und Vertreibung an jedem 20. Juni durch die Bundesregierung und an den Aufbau der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Berlin als das zentrale Gedenkvorhaben der Bundesregierung in diesem Bereich. Von besonderer Bedeutung wird es sein, dass wir den Transfer von Erinnerung von der Erlebnis- zur Bekenntnisgeneration sicherstellen und neben der Identitätspflege auch die geschichtliche Bewahrung und Aufarbeitung unterstützen, so Klaus Brähmig.

Die UdVF Baden-Württemberg will auch in Zukunft an dem Ziel der Charta mitarbeiten, „damit aus Schuld, Unglück, Leid, Armut und Elend für uns alle der Weg in eine bessere Zukunft gefunden wird.“

Wenn auch Sie diese wichtige europäische Arbeit der UdVF unterstützen wollen, melden Sie bitte Ihre kostenfreie Mitgliedschaft bei Ihrer jeweiligen CDU-Kreisgeschäftsstelle oder unter Telefon 0711/669 04 72 bei der CDU-Bezirksgeschäftsstelle Nordwürttemberg an.

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