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Berufung ins „Landesnetzwerk Integration“ - Treffen mit Kanzleramts- Staatsministerin Widmann - Mauz MdB

Rund 65.000 Mitglieder hat die CDU in Baden-Württemberg. 25 davon, vor allem wahlberechtigte Deutsche mit internationalen Wurzeln, wurden nun von der Parteispitze als Gremienmitglieder in das „Landesnetzwerk Integration“ berufen. Mit dabei sind aus dem hiesigen Landkreis der Ludwigsburger Deniz Ankaya und der Besigheimer Stadtverbands-Vorsitzende Dr. Uttam Das, beide jeweils auch Kreisvorstandsmitglieder. Bei einem Treffen mit der Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration im Kanzleramt, ging es in Stuttgart nun nicht nur um Fragen der aktuellen Flüchtlingspolitik, sondern auch um Kernfragen der langfristigen Integration auch früher Zugewanderter. Die Angekommenen wie auch die angestammten Bevölkerung hätten Erwartungshaltungen. Für die UNION ist die Forderung nach einem klaren Bekenntnis zur deutschen Rechts – und Werteordnung  sowie Integration auch in Verhaltensweisen und Lebensstil Voraussetzung für ein gelingendes Zusammenleben. Diesem Fordern steht ein Fördern etwa durch Konzepte zur „Integration durch Arbeit“, den beruflichen Integrationsmaßnahmen, gegenüber. Denn Zuwanderung in die Sozialstaatskassen sei nicht gewünscht. Was sich wahlberechtigte Deutsche mit internationalen Wurzeln als Zielgruppe eigener politischer Kommunikation vorstellen und wie Wahlwerbung in den spezifischen Milieus erfolgen kann, wurde ebenfalls angesprochen.

Uttam Das konnte dabei aus seiner Arbeit im Kreisvorstand oder über den Leitfaden "Für ein gutes Miteinander" der Besigheimer CDU von 2016 berichten. "Die aktuelle Flüchtlingsdebatte ist auch deshalb schriller, weil Versäumnisse und Fehlentwicklungen der Zuwanderung früherer Jahrzehnte deutlicher zu Tage getreten sind. Gleichzeitig sollten auch die vielen positiven Aspekte sowie gelungenen Biographien und Werdegänge aus früheren Jahren immer wieder in Erinnerung gerufen werden. Der jeweilige Interessen- und Erwartungsausgleich zwischen angestammten Personenkreisen und Neubürgern unterschiedlichster Art und Herkunft ist ein ständiger Prozess. Er sollte gelingen, denn gesellschaftlicher Zusammenhalt lässt sich in einem freiheitlichen Gemeinwesen nicht verordnen", so betont Dr. Das abschließend.

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